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02.05.2013

Pfingsten - das Fest des Geistes

Pfingsten - das Fest des Heiligen Geistes

Nach den sieben Osterwochen begehen wir Christen das Pfingstfest.
Das Wort "Pfingsten" kommt vom griechischen "Pentacoste" (Fünfzig). Die Juden feiern an diesem Tag das "Siebenwochenfest". Es erinnert an die Begegnung von Mose mit Gott auf dem Berg Sinai, es erinnert an die Gebung der Zehn Gebote.

War der Sinai mit Wolken, Feuer und Donnern umgeben, so vollendet sich auch das Ereignis in Jerusalem mit dem Brausen und den Feuerszungen um und im Haus der Jünger Jesu.

Groß, mächtig, geheimnisvoll und unfassbar erfahren wir Gott in diesen Zeichen. Gott kommt uns unnahbar vor.

Und doch : Gott befiehlt keine große Heerschau, sondern steht in diesen Situationen ganz nah am Menschen; nicht an Menschenmassen, sondern in Moses und den Aposteln einem einzelnen und einer kleinen Gruppe. Von einem Moment auf den anderen schreiben diese paar Menschen Weltgeschichte.
Welch ein Mut, welch eine Kraft, welch ein Wissen und Vertrauen hat diese Menschen erfüllt:
- Moses befreite das Gottesvolk Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft und führte es über Jahrzehnte ins gelobte Land,
- die Apostel befreiten die Menschen von angsterfüllenden Göttern, sie machten den Menschen Mut, die Schöpfung als Geschenk Gottes zu gestalten, sie zeigten einen Weg der Liebe, der jede Diktatur in die Knie zwingt.

Mit einem Wort : hier wirkt die Liebe, das Herz Gottes !

Sie lässt den Vater und den Sohn zu einem Gott werden. Diese Liebe ist die dritte Person der Heiligsten Dreifaltigkeit, der Heilige Geist.

Kann man diesen Geist Gottes sehen ?

Na klar ! In jedem Menschen, der vom Heiligen Geist erfüllt ist und aus dem Heiligen Geist
denkt, spricht und handelt.

Da ist zuerst Maria, die erfüllt war vom Heiligen Geist; im wahrsten Sinne des Wortes gotterfüllt war, weil sie Jesu Mutter war.

Da sind all die großen und kleinen, die bekannten und unbekannten Heiligen, durch die Gott
gewirkt hat und heute immer noch wirkt.

Denken wir an den ersten besonderen Heiligen unserer eigenen Familie: den ersten Christ in unserer Familie.

Sie brachten und bringen Leben in unsere Welt. Und weil Jesus ja als Sohn des Schöpfers Bruder aller Menschen ist, erfüllt der Heilige Geist auch Nicht-Christen mit seiner Kraft:
überall, wo Menschen Lebenssinn suchen, die Schöpfung bewahren, Frieden ersehnen und
im Kleinen andere glücklich machen - überall dort ist der Heilige Geist.

An uns Christen liegt es, diesem Heiligen Geist das Gesicht Jesu zu geben .
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