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02.05.2013

Pastoralkonzept: Eigenständigkeit gewährleistet

Am letzten Mittwoch fand die Verabschiedung des Pastoralkonzeptes für Weiden, Widdersdorf und Lövenich ihren offiziellen Abschluss.

Das Pastoralkonzept war als Aufforderung an den Pfarrgemeinderat nach der letzten Wahl vor 4 Jahren von der Erzdiözese Köln in Auftrag gegeben worden. Ziel war ausgehend von der Situation vor Ort ein Pastoralkonzept zu entwickeln und sinnvolle Schwerpunkte zu setzen. Die Ergebnisse liegen seit Januar dieses Jahres gedruckt vor. Bereits am 31. Januar war das Pastoralkonzept der Gemeinde vorgestellt worden. Der letzte offizielle Akt, die Diskussion und Vorstellung des Konzeptes mit Prälat Radermacher, stellvertretender Generalvikar und Leiter der Hauptabteilung Seelsorgebereiche, konnte jetzt am 15. Mai stattfinden.

Prälat Hans-Josef Radermacher gab an, bereits 55 Pastoralkonzepte verabschiedet zu haben. Auch vor diesem Hintergrund war die Diskussion von uns im Pfarrgemeinderat mit Spannung erwartet worden. Prälat Radermacher wurde begleitet von Herrn Löffler und Frau Bollenbeck aus der Hauptabteilung Seelsorge. Auch Herr Josef Schäfers aus dem Stadtdekanat Köln, der unsere Diskussionen zum Pastoralkonzept moderiert und begleitet hatte, kam zur offiziellen Verabschiedung nach Widdersdorf. Die Diskussion fand dann in lockerer und offener Atmosphäre statt. Es gab keine Themen, die ausgeklammert wurden. Stattdessen wurde freier Diskurs eingefordert.

Wir konnten erläutern, wie unsere Schwerpunktsetzung zustande kam. Die liegt in unseren Gemeinden auf Familie und Jugend. Ein Focus auf diesen Bereich ergab sich allein schon aus der Statistik. Untermauert wurde die Akzentsetzung durch die Vertreter der Kirchenvorstände und der Ortsausschüsse, die mehrheitlich für einen Schwerpunkt Familie stimmten. Dass Familie realistisch in all ihren Facetten gesehen wird, wurde gerade von Prälat Radermacher angesprochen. Dabei stehen die Formen der Umsetzung erst in Umrissen und sind offen für Veränderungen. Das wurde schon nach den ersten Schritten in diese Richtung klar, das Konzept muss sich den Zeiten der Familien und den starken Anforderungen der Kinder im Ganztagsunterricht anpassen. Dazu gehört auch ein verändertes Konzept in der Jugendarbeit, die ehrenamtlich von Schülern kaum mit den schulischen Anforderungen vereinbar ist. Ein professionelles Konzept gäbe es nicht zum Nulltarif. An dieser Stelle sollen „Oasentage“ punktuell greifen.

Beruhigen dürfte es auch manch einen in der Pfarreiengemeinschaft, dass die drei Orte Weiden, Widdersdorf und Lövenich als starke eigenständige Gemeinden wahrgenommen werden. Der Spielraum für Eigenständigkeit soll wahrgenommen werden. Es wird keine stärkere Zentralisierung von oben geben.

Das Pastoralkonzept bietet damit einen offenen Rahmen, der den Raum und die Menschen in Augenschein nimmt. Es ist ein Konzept, das eine Richtung vorgibt und eine Basis bietet, auf der weiter gearbeitet werden kann.

Bettina Vogel-Walter
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